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1983 wurden die Kölner noch ganz schön nervös, wenn der Pegel auf die
9,40m zuging. Nur bis zu dieser Höhe war die Altstadt nämlich vor Hochwasser
sicher. Gleich zwei Mal - Anfang April und Ende Mai - stieg der Rhein damals bedrohlich an und erreichte fast die Zehn-Meter-Marke. Hätte es schon die mobile Schutzwand gegeben, die heute bei Bedarf auf die Ufermauer geschraubt wird, wäre die Altstadt beide Male trocken geblieben. | |
| Natürlich bringt so ein Zulaufen der Altstadt eine Menge Schäden mit sich. Es darf aber auch nicht übersehen werden, dass die meisten derer, die direkt am Ufer wohnen, die Gefahren des Flusses kennen und sich so gut es geht darauf eingestellt haben. | |
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Humor hat man in Köln zum Glück reichlich. Es kann auch wirklich keine Rede davon sein, dass man es bei Hochwasser nur mit "Gaffern" auf der einen Seite und genervten Anwohnern auf der anderen Seite zu tun hat! Vielmehr ist es so, dass ein Hochwasser eine Art Volksfeststimmung erzeugt. Dagegen ist nichts einzuwänden. |
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Natürlich gibt es die Idioten, die sich extra Urlaub nehmen, um genau
den Moment live mitzuerleben, in dem das Wasser über die Mauer schwappt. Es gibt auch die, die überall im Weg stehen, und sogar Einzelne, die von den Hilfskräften montierte Schutzwände wieder abschrauben, damit das Wasser "zu seinem Recht kommt". |
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Leider müssen Polizei und Feuerwehr sich auch immer wieder um Autofahrer kümmern, die Absperrungen beiseite räumen, um staunenden (oder lachenden?) Kindern zu zeigen, dass ihr Fahrzeug auch durch tiefes Wasser fahren kann. |