Rheineinzugsgebiet durch monatelange Flut verwüstet

Normalerweise stellt sich das Wetter im Mai allmählich auf Sonne und Wärme ein. Die "schöne Jahreszeit" beginnt.

Doch keine Spur davon im Jahre 886: Großer Regen ist angesagt, und im Mai kommt es zu einer gewaltigen Rheinüberschwemmung. Leider hört der Regen nur vorübergehend auf und setzt sich anschließend wochenlang fort, heftig und anhaltend.

Die Folge ist eines der schwersten und am längsten dauernden Sommerhochwasser, die man im Einzugsgebiet des Rheins je erlebt hat.

Als die Katastrophe Ende Juli endlich vorbei geht, bleiben im gesamten Verlauf des Rheins und seiner Nebenflüsse schwere Verwüstungen zurück, zahlreiche Gemeinden existieren nicht mehr, und es sind Tausende von Menschenleben zu beklagen.